Aktuelles

Liebe Angerinnen und Angler, werde Vereinsmitglieder

Das Angeljahr 2018 neigt sich in wenigen Tagen dem Ende.
Das Jahr 2019 liegt unmittelbar vor uns.
Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit- eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das Jahr 2019.
Dietrich Umpfenbach
1. Vorsitzender
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Natura 2000
Schon seit ein paar Jahren ist unser Landesanglerverband mit den Gesetzlichkeiten über die Natura 2000 beschäftigt. Obwohl wir Anglerinnen und Angler dem größten anerkannten Naturschutzverband in unserem Bundesland angehören und dazu auch einen gewaltigen Beitrag bei der Hege und Pflege der Gewässer leisten, wird man das Gefühl nicht los, wir Angler sollen aus der Natur verschwinden.
Sprich an unseren Angelgewässern, welche wir hegen und pflegen sind wir nicht willkommen.
Dazu muß ich einfach mal bemerken: die Angelfischerei gehört seit Menschen Gedenken zum Nahrungserwerb.
Für alle Angler Fließgewässer, die an Unstrut, Saale, Elbe etc. unterwegs sind, bitte ich ebenfalls sich unter der Rubrik „Service des LAV“ zu informieren. An diesen Fließgewässern sind einige Änderungen bezüglich der verfügbaren Angelstrecken vorgenommen worden. Diese Veränderungen sind alle in Verbindung mit NATURA 2000 vorgenommen worden.
Ausführliche Informationen erhaltet ihr unter „Service des LAV“!
D. U.

Angelkartenaustausch mit Thüringen
Der bestehende Vertrag über den Austausch von Angelkarten mit dem VANT Thüringen wurde von Seiten des LAV Sachsen-Anhalt e.V. aufgekündigt.
Die Angelkarten vom LAVT Thüringen sind jedoch weiterhin erhältlich.
Bei Fragen könnt ihr mich oder den Schatzmeister kontaktieren.
Petri Heil!
D. U.

Demo gegen das geplante Angelverbot in AWZ – Gebieten
Am 22,04.2017 war ich mit einer Delegation des LAV Sachsen-Anhalt e.V. auf Fehmarn, um gegen das, von der EU und der Schleswig Holsteinischen Landesregierung geplanten Angelverbotes, in AWZ-Gebieten zu demonstrieren.
Zahlreiche Vertreter der verschiedenen Landesverbände der Anglerinnen und Angler brachte ihren Unmut zum Ausdruck. IMG_0126IMG_0120 Wenn Gründe angeführt werden wie z. B. die Dorschpopulation muß sich erholen, kann diese angeführte Begründung nicht akzeptiert werden.
Zumal dieses geplante und unglaubwürdig begründete Angelverbot jeglicher wissenschaftlichen Grundlage widerspricht. Der Präsident Uwe Bülau selbst und ein Angelfreund vom KAV Sangerhausen zeigten mit unseren Plakaten was wir davon halten. Im übrigen gild  dem Vors. des KAV SGH Gerhard Jasz unser aller Dank für die gefertigten Plakate. Der Angler soll aus diesem AWZ-Gebieten verschwinden, ein riesiger Schiffsverkehr die Ölförderung und vieles mehr, wird aber nicht verboten.
Darum sollen wir aus den AWZ-Gebieten verschwinden!
Reiner Korn, als Moderator bei dieser Demo tätig, brachte die politischen Vertreter ein um das andere Mal mit seinen Fragen in Verlegenheit.
Die SPD Abgeordnete der Schleswig Holsteinischen Landesregierung beharrte wie kleines stures Kind auf ihrer Meinung.
Erstaunlicher Weise wechselte der Vertreter der CDU seine Position und gab den demonstrierenden Anglern und Fischern, Recht. Dabei müssen wir aber berücksichtigen, dass in Schleswig Holstein die Landtagswahlen vor der Tür stehen. Dieser Kurswechsel der CDU muß deswegen keinen Bestand haben, nach der Landtagswahl.
Die EU hat neue Fangquoten festgelegt: 2017 dürfen Ostseefischer deutlich weniger Dorsch aus dem Meer ziehen. Politiker und Fischereiverbände im Norden kritisierten die Entscheidung.
Die geplanten Gebiete umfassen die Naturschutzgebiete „Borkum Riffgrund“, „Doggerbank“, „Fehmarnbelt“, „Kadetrinne“, „Pommersche Bucht – Rönnebank“, „Sylter Außenriff – Östliche Deutsche Bucht“.
Hier stoßen wir wieder auf das Problem EU. Aus dem fernen Brüssel werden Entscheidungen gefällt, die nicht nur meiner Meinung nach, jeglicher Grundlage entbehren.
Kein Wunder, dass sich die Europäer immer mehr gegen die EU aussprechen. Ich will hier keine Politik machen, was wir aber sehen, ist die Tatsache, dass in Brüssel Entscheidungen gefällt werden die niemand nachvollziehen kann.
Schaut euch im Internet um. In jedem unserer Bundesländer werden über die Presse Brüsseler Entscheidungen, nicht nur kritisch unter die Lupe genommen, sondern auch ausführlich kritisiert.
Hier stellt sich mir schon die Frage; für welche Lobby ist Brüssel zuständig.
Ich habe den Eindruck gewonnen, nicht für den kleinen Bürger.
Liebe Angelfreunde, nur wenn wir uns wehren gegen dermaßen blödsinnigen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen, können wir an diesem Zustand etwas ändern.
Petri Heil!
D. U.