Aktuelles

Liebe Angelfreunde,

Die Angelfreunde Felix Noth und Andreas Hilgendorf sind viel zu früh von uns gegangen.

      

Sehr geehrte Angelfreunde

Ich möchte euch mitteilen, dass der Landesanglerverband Sachsen-Anhalt für den Oktober 2019 einen Lehrgang für den Erwerb als Bestätigter Fischereiaufseher durchführt. Wer von euch Interesse hat, meldet sich bitte beim Vorstand. Termin und Ort wird vom LAV rechtzeitig bekannt gegeben.
D.U.

Reaktion auf eine E-Mail von der Deutschen Umwelthilfe.

Liebe Freunde der Umwelthilfe,
ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr die Flüsse schützt und ob ihr überhaupt wisst wie es an unseren Flüssen aussieht. Ich bin seit über 60 Jahren Angler und mit meinem Verein Mitglied im Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V., dem größten anerkannten Naturschutzverband Sachsen-Anhalt. Bei der Pflege, der von uns gepachteten Gewässer und Flußabschnitte habe ich von euch in all den Jahren noch niemanden gesehen, geschweige denn Arbeiten sehen. Also erzählt mir nichts vom Schutz unserer Flüsse.
Ich weiß auch nicht, ob ihr überhaupt wisst, das die Elbe die einzige deutsche Wasserstraße ohne Geschwindigkeitsbegrenzung für Wasserfahrzeuge ist. Da solltet ihr mal ein Auge drauf legen, anstatt die, welche diese Gewässer hegen und pflegen (nämlich die Angler) auszusperren. Die durch Wasserfahrzeuge entstehenden Wellen schaden den Brutplätzen der Vögel mehr und nachhaltiger als irgend ein Angler. Um den Fischen Aufstiegsmöglichkeiten zu ihren Laichplätzen zu ermöglichen und Anderes, dafür stehen wir, dafür verwenden wir Mitgliederbeiträge und vieles mehr. Also hört endlich auf euch hinzustellen, als gäbe es diese Flusslandschaften nicht ohne die Deutsche Umwelthilfe. Wir arbeiten aktiv und nicht wie ihr über Presseartikel etc.
In diesem Sinne Petri Heil!
Mit freundlichen Grüßen
Dietrich Umpfenbach

25.02.2019 Antwort auf meinen Einwand vom 13. Februar 2019

Sehr geehrter Herr Umpfenbach,
ich bedanke mich für Ihre Zuschrift und das Interesse an unserer Arbeit, möchte einigen Vorwürfen aber doch entschieden widersprechen. Es ist richtig, dass wir uns als bundesweit agierender Umwelt- und Verbraucherschutzverband nicht (oder nur als Privatpersonen) in vergleichbarem Umfang wie die Angelvereine lokal am Gewässer engagieren und in Sachsen-Anhalt aktuell auch nicht durch Modellmaßnahmen auffallen. Dennoch braucht eine zukunftsweisende Flussgebietsentwicklung auch den Rückhalt der Gesellschaft und eine „flüssefreundliche“, mutige Politik. Das fordern und fördern wir durch politisches Engagement, durch Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit und durch konkrete Modellprojekte, z. B. die Unterstützung von Kommunen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie am Stettiner Haff (Renaturierung von Bächen), die Herstellung der Durchgängigkeit auch für uferbewohnende/-nutzende Tierarten in Thüringen, Brandenburg und NRW (Installation von Passierhilfen unter Brücken) oder die Förderung von Nutzungskonzepten in der Landwirtschaft, die Einträge von Feinsediment und Dünger in Gewässer verhindern und mit fehlenden Strukturen wie Totholz und Gewässerdynamik – die wiederum verlagernde Kiesbänke, Stillwasserbereiche, Uferabbrüche, Unterstände unter entwurzelten Bäumen, das Freispülen kolmatierter Gewässersohlen etc. schafft – vereinbar ist.
Dabei sind wir regelmäßig im Dialog mit Angelvereinen, planen zur Zeit z. B. gerade wieder gemeinsame Umweltbildungsaktivitäten und auch Arbeitseinsätze in Thüringen, waren am Wochenende auf der Fischartenschutz-Tagung in Jena mit einer Diskussionsrunde über mögliche Konflikte mit dem Fischotter vertreten und werden diese „Politik des Dialogs“ und die Einbindung orts- und sachkundiger Akteure in unsere Projekte auch fortsetzen. Von Aussperren kann demnach keine Rede sein, auch wenn es sicherlich Fälle gibt, wo Störungen in besonders sensiblen Bereichen vermieden werden sollen. Aber ich weiß auch, dass in sehr vielen Angelvereinen heute der Naturschutzgedanke immer mehr in den Vordergrund rückt und oft sehr viel Verständnis vorhanden ist, wenn es um freiwillige Beschränkungen wie das zeitweilige Meiden eines Brutplatzes oder auch freiwillige Schonung von gestressten Fischbeständen geht. Ich begrüße sehr, dass Menschen durch ihr Hobby zur Verantwortung und Begeisterung für Fließgewässer geführt werden, und wünsche mir weiterhin ein kooperatives Miteinander und ein konstruktives Streiten dort, wo Artenschutz, Naturschutz und Nutzungsansprüche manchmal nicht auf den ersten Blick unter einen Hut zu bringen sind.

Mit freundlichen Grüßen,
Sabrina Schulz

Meeresangeltag bei Uwe Potschka, alles für das Meeresangeln.

 

 

 

NATURA 2000

Die Natura 2000 ist nicht für die Menschen gemacht. Wenn es nach der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90 Die Grünen) geht, würden die Menschen komplett aus der Natur verbannt. Das kann man daran erkennen, dass zu den Vorgaben von Brüssel immer noch eins drauf gesetzt wird. Denn das was hir von der Landesregierung verabschiedet wurde, entspricht nicht den Vorgaben von Brüssel. Als viele hundert Menschen vor der Staatskanzlei demonstrierten, hat diese Ministerin es nicht einmal für notwendig erachtet zu den Demonstranten zu sprechen. Wer sich mit ihrem Wertegang beschäftigt, stellt sich der Betreffende bestimmt die Frage, was macht eine studierte Psychologin auf dem Stuhl eines Ministers für Umwelt, Landwirtschaft und Energie? Das einzige was sie meiner Meinung nach richtig kann als studierte Psychologin, das sind Probleme aussitzen.

 

 

 

 

Demonstration vor der Staatskanzlei in Magdeburg
(NATURA 2000)

Am 18. Januar 2019 hat der Bauernverband Sachsen-Anhalt zu einer gemeinsamen Demonstration gegen das von der Landesregierung verabschiedete Gesetz, NATURA 2000, demonstriert.

DEMO Magdeburg

Viele Verbände wie der Bauernverband, Forstwirtschaftler, Landesfischereiverband Sachsen-Anhalt, Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V., Vereine und viele mehr haben bei dieser Demonstration vor der Staatskanzlei ihren Unmut zu dieser, in dieser Form verabschiedeten Verordnung Natura 2000, zum Ausdruck gebracht. Zuvor hatten 17 Verbände und Vereinigungen am 19. Dezember einen gemeinsamen Brief an den Ministerpräsidenten gesandt, in dem sie eine Korrektur der Verordnung anmahnten. Auf Transparenten und Schildern forderten sie nun erneut Nachbesserungen am vorliegenden Verordnungstext und die Einhaltung gegebener Versprechen. Trotz einer überschaubaren Teilnehmerzahl hat es der Ministerpräsident Reiner Haseloff nicht für nötig erachtet, mit den Demonstrierenden zu reden. Wie das in Deutschland zur Zeit so üblich zu sein scheint, werden berechtigte Forderungen ignoriert und ausgesessen. Da müssen sich die Damen und Herren der Landesregierung nicht wundern, wenn die AfD soviel Zulauf bekommt. Sie sollten sich lieber den von ihnen hausgemachten Problemen (NATURA 2000) widmen.
Die NATURA 2000 ist so von der EU, wie sie in Sachsen-Anhalt verabschiedet wurde, nicht vorgesehen. Können sie sich im Moment aber auch leisten, da in Sachsen-Anhalt keine Wahlen anstehen.
Nach Auffassung der Redner geht es vor allem um einen berechtigten Ausgleich für Nutzungseinschränkungen, so der Präsident des Bauernverbandes Olaf Feuerborn. Der Präsident des Waldbesitzerverbandes, Franz Prinz zu Salm-Salm, übte unter dem Beifall der Demonstranten eine generelle Kritik am demokratischen Verfahren des Zustandekommens der Verordnung. Zur besten Arbeitszeit sind wir gezwungen unseren Protest nach Magdeburg zu tragen. So sei der Abwägungsprozess der über 3000 Stellungnahmen intransparent verlaufen und die Verordnung zu einseitig auf den Vogelschutz fokussiert. Neben überzogenen Festlegungen, die nicht von den Vorgaben der EU gedeckt sind, werden umfangreich Belange anderen Schutzgüter vernachlässigt.
D.U.

Achtung!!!!

Unsere Mitgliederversammlung für das Geschäftsjahr 2018 findet am 09. März 2019, ab 09.30 Uhr im Kulturhaus Farnstädt statt.

Natura 2000
Schon seit ein paar Jahren ist unser Landesanglerverband mit den Gesetzlichkeiten über die Natura 2000 beschäftigt. Obwohl wir Anglerinnen und Angler dem größten anerkannten Naturschutzverband in unserem Bundesland angehören und dazu auch einen gewaltigen Beitrag bei der Hege und Pflege der Gewässer leisten, wird man das Gefühl nicht los, wir Angler sollen aus der Natur verschwinden.
Sprich an unseren Angelgewässern, welche wir hegen und pflegen sind wir nicht willkommen.
Dazu muß ich einfach mal bemerken: die Angelfischerei gehört seit Menschen Gedenken zum Nahrungserwerb.
Für alle Angler Fließgewässer, die an Unstrut, Saale, Elbe etc. unterwegs sind, bitte ich ebenfalls sich unter der Rubrik „Service des LAV“ zu informieren. An diesen Fließgewässern sind einige Änderungen bezüglich der verfügbaren Angelstrecken vorgenommen worden. Diese Veränderungen sind alle in Verbindung mit NATURA 2000 vorgenommen worden.
Ausführliche Informationen erhaltet ihr unter „Service des LAV“!
D. U.

Angelkartenaustausch mit Thüringen
Der bestehende Vertrag über den Austausch von Angelkarten mit dem VANT Thüringen wurde von Seiten des LAV Sachsen-Anhalt e.V. aufgekündigt.
Die Angelkarten vom LAVT Thüringen sind jedoch weiterhin erhältlich.
Bei Fragen könnt ihr mich oder den Schatzmeister kontaktieren.
Petri Heil!
D. U.